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 Sterben - Euthanasie - Umgang mit Trauer um die geliebte Katze - Bücher

Rechtlicher Hinweis: Die im folgenden Text genannten Essenzen und Verfahren sind wissenschaftlich nicht anerkannt und ersetzen nicht eine notwendige Medikation oder Behandlung durch den Arzt bzw. Tierarzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeuten. Es handelt sich um energetische Hilfsmittel zur Harmonisierung des feinstofflichen Energiesystems. Informieren Sie sich bitte auch bei einem Mediziner oder Apotheker Ihres Vertrauens.


Bevor ein Haustier für immer geht (sei es durch natürlichen Tod oder Euthanasie) ist es sehr wichtig, daß die Mensch-Tier-Beziehung wirklich geklärt ist und nichts Belastendes unausgesprochen und unverziehen zurückbleibt. Daher empfehle ich jedem Tierhalter, die gesamte Beziehung zu seinem Tier vom ersten Tag an sehr bewußt zu leben und etwaige Probleme oder Gefühlskonflikte nicht zu verdrängen und aufzuschieben. Man weiß nie im Voraus, wieviel Zeit einem mit diesem Tier geschenkt wird. Auch sehr junge, gesunde Tiere können plötzlich sterben. 

Klären Sie alles mit Ihrem Tier immer möglichst schnell, damit kein für beide Seiten belastender Dauerzustand von Disharmonie, Unzufriedenheit und Anspannung eintritt. 

Zeigen und sagen Sie Ihrem Tier so oft wie möglich, daß Sie es wertschätzen, lieben, achten und von Herzen dankbar sind für seine Anwesenheit. Viele Tierhalter haben es schon bereut und machen sich im Nachhinein große Vorwürfe, daß sie zu Lebzeiten so manches versäumt haben oder ihre eigenen Wünsche immer wichtiger nahmen als die des Tieres. 

Mensch und Tier sollten am Ende ihrer gemeinsamen Zeit miteinander im Reinen sein.

Nur dann kann der Mensch sein Tier zu gegebener Zeit innerlich freigeben und die Seele des Tieres ins göttliche Licht gehen lassen - wo sie in einer Welt voller Liebe, Wärme und Frieden empfangen wird. Jeder ungeklärte Konflikt oder Vorwurf an das Tier würde die Seele des Tieres auch weiterhin belasten. 

Wichtig ist daher, daß man dem Tier alle Gedanken und Gefühle offen mitteilt, sich in Demut bei ihm für die gemeinsame Zeit und alles daraus Gelernte und Geschenkte bedankt und das Tier auch für gemachte Fehler und gewisse Entscheidungen von ganzem Herzen um Verzeihung bittet.

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Tierärztliche Sterbehilfe bzw. eine Einschläferung des Haustieres sollte immer nur als allerletzter aller Wege gesehen werden, nachdem man sich mit der Vielzahl naturheilkundlicher und energetischer Therapieverfahren und auch mit der Möglichkeit einer liebevollen Sterbebegleitung im Sinne eines natürlichen Sterbens intensiv beschäftigt hat.

Verlassen Sie sich bei der Diagnose von sogenannten unheilbaren Erkrankungen bitte nicht allein auf die Aussage von klassischen Schulmedizinern. In vielen Fällen läßt sich mit Methoden außerhalb der Schulmedizin eine Stabilisierung des Tieres oder Linderung von Schmerzen erzielen - wenn der Tierhalter offen und bereit ist für Neues. 

Das Suchen und Hinzuziehen eines Ganzheitlichen Tierarztes oder Tierheilpraktikers Ihres Vertrauens ist unbedingt zu empfehlen, bevor man sein Tier aufgibt oder gar zum Tode verurteilt. Manche Behandler haben sich auch auf bestimmte Krankheiten oder biologische Schmerz- oder biologische Krebstherapie spezialisiert und diesbezüglich große Erfahrungen. Gezielt recherchieren und gfs. weitersuchen kann sich lohnen.

Die WÜNSCHE und die WÜRDE des Tieres sollten nicht nur bei einem gesunden Tier, sondern natürlich auch bei einem kranken, behinderten und sterbenden Tier unbedingt geachtet werden und stets das wichtigste Kriterium für einen liebenden Tierhalter sein! 

Um die von außen nicht erkennbaren Wünsche, Gefühle und Bedürfnisse des Tieres zu erfahren, kann die Begleitung durch eine sehr kompetente, vertrauenswürdige Tierkommunikatorin ratsam sein - und zwar als neutrale Person, die nicht durch eine persönliche Beziehung zum betreffenden Halter befangen und durch eigene Miteidensgefühle am Geschehen beteiligt ist.

Bitte lassen Sie Ihr Tier nur dann einschläfern, wenn es wirklich der richtige Zeitpunkt ist und Sie sein Einverständnis wahrnehmen können!

 Denn es kann wohl kaum etwas Schlimmeres für ein Tier bzw. dessen Seele geben, als gegen seinen Willen getötet zu werden, wenn es selbst dazu (noch) gar nicht bereit ist, oder wenn es für sein Seelen-Wachstum eine andere Art des Übergangs möchte und braucht. Das wird jeder qualifizierte Tierkommunikator oder Tierkinesiologe bestätigen können.

Versuchen Sie bitte, sich nicht von einer voreiligen Euthanasie-Empfehlung Ihres Tierarztes beeinflussen oder gar emotional nötigen zu lassen, wie es leider immer wieder geschieht. Hierbei werden verzweifelte Tierhalter gerne mal als verantwortungslos und tierquälerisch hingestellt, wenn sie einen natürlichen Tod mit Durchleben aller Sterbephasen befürworten. Welcher Weg für ein bestimmtes Tier und die Mensch-Tier-Beziehung vertretbar, richtig und stimmig ist, läßt sich nach meiner Überzeugung niemals pauschal sagen, sondern kann/darf immer nur im jeweiligen Einzelfall entschieden werden. Im Zweifelsfall sollten Tierhalter auf ihre eigene Intuition bzw die innere Stimme hören.

In jedem Fall können Sie besser mit dem Verlust Ihres Tieres umgehen, wenn Sie im Nachhinein keine Schuldgefühle oder Zweifel belasten. Nicht das Leiden des Tierhalters sollte im Vordergrund stehen, sondern das Wohl des Tieres mit der Beantwortung folgender Fragen:

Was wünscht sich mein Tier?

Empfindet es körperliche Schmerzen oder Angst? 

Auf welche Art und Weise möchte es seine letzte Zeit und den Übergang erleben? 

Ist im Seelenplan des Tieres eine bestimmte Form des Sterbens als wichtige Erfahrung vorgesehen? 

Leidet das Tier wirklich unter seinem Zustand? Oder interpretiere ich es nach menschlichen Maßstäben und Werten als Qual und Leid? Ist es in Wahrheit mein eigenes Mit-Leiden, das ich nicht ertragen kann oder will?

Kann das Wohlbefinden des Tieres mit Naturheilkunde, Energiebehandlungen oder orthopädischen Hilfsmitteln verbessert werden? 

Ein aus meiner Sicht empfehlenswertes und hilfreiches Buch ist "Wenn Tiere ihren Körper verlassen - Sterbebegleitung für Tiere" von Petra Kriegel, das Tierhalter als Vorbereitung schon gelesen haben sollten, solange es dem Tier noch gutgeht. Denn im Ernstfall muß man nur noch funktionieren und hat meist nicht die nötige innere Ruhe, Kraft und Zeit dafür, sich viele Gedanken zu machen.

(Hinweis: Das Buch wird bei amazon.de sehr gegensätzlich bewertet, weil der Weg des Nicht-Einschläfern-lassen von vielen Menschen als grausam empfunden wird. Die Sichtweise hängt sehr stark vom individuellen, seelisch-spirituellen Entwicklungsstand ab) 

Wenn Sie die schwarze Katze anklicken, finden Sie weitere hilfreiche Informationen und die Sterbe-Geschichte einer Katze als anschauliches Beispiel, wie es ablaufen kann - mit freundlicher Genehmigung und Dank an Petra Kriegel & Sabine Arndt. 

Katze anklicken >< Katze anklicken

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Für die Verlust- und Trauerbewältigung gibt es keine allgemeingültigen Regeln oder Wege, so daß sich niemand durch unsensible, verletzende Kommentare von außen beeinflussen lassen sollte. Jede Seele muß ihren eigenen Weg finden, um mit dem Verlust des geliebten Tieres und all den aufkommenden Gefühlen und Gedanken irgendwie zurechtzukommen. 

Trauerarbeit ist so individuell wie die komplexe Persönlichkeit des betroffenen Menschen und kann daher einige Monate oder auch mehrere Jahre dauern oder auch eine Seelenaufgabe für das restliche Leben sein - zumal anläßlich des aktuellen Trauerfalls auch noch verdrängte, unverarbeitete Schock- oder Trauererlebnisse aus der Vergangenheit hochkommen können, die endlich bewußt angeschaut und bearbeitet werden wollen.

So ist es völlig legitim und sinnvoll, wenn ein Trauernder eine längere berufliche Auszeit nimmt und sich krankschreiben läßt, um sich erstmal (gfs. mit Hilfe eines Psychotherapeuten, Heilpraktikers oder Heilers) um seinen Seelenzustand zu kümmern und einigermaßen zu stabilisieren. Für Traurigkeit und Schmerz im Herzen muß man sich auch nicht rechtfertigen! 

Erwarten Sie bitte von Ihrem persönlichen Umfeld kein allzu großes Mitgefühl, die richtigen Worte zur richtigen Zeit oder anteilnehmende Verhaltensweisen (erst recht nicht über viele Monate oder gar Jahre), weil Sie sonst enttäuscht sein werden. Außerdem kann niemand das fühlen, was Sie fühlen! Und auch niemand kann ermessen, welche Bedeutung dieses spezielle Tier für Sie hat. 

Die meisten Menschen wissen nicht, wie sie mit einem Trauernden bzw. leidgeprüften Menschen umgehen sollen. Sie fühlen sich unsicher und überfordert, ziehen sich vielleicht sogar zurück, weil sie nicht mit soviel Leid konfrontiert werden möchten oder es sie möglicherweise auch an einen eigenen Verlust in der Vergangenheit erinnert - zumal das Thema in unserer westlichen Gesellschaft leider ein Tabuthema ist, mit dem man nichts zu tun haben möchte.

Versuchen Sie, ein falsches oder unsensibles Verhalten anderer nicht allzu persönlich zu nehmen, denn es ist bestimmt nicht böse gemeint - auch wenn viele der üblichen Fragen und Kommentare (z.B. "wie wärs denn mit einem neuen Tier?") vom Betroffenen natürlich als äußerst geschmacklos, verletzend und respektlos empfunden werden. Versuchen Sie es zu ignorieren und sich von diesen Menschen fernzuhalten, die Ihre Gefühle nicht nachvollziehen können oder zumindest ohne Bewertung respektieren.

Wer mit solchen mißglückten Trostversuchen konfrontiert wird, sollte aus Selbstschutz das Thema am besten sofort beenden und seine wertvolle Kraft nicht mit sinnlosen Diskussionen verschwenden. Jeder hat das Recht, ein schmerzhaftes Gespräch mit dem Satz "darüber möchte ich nicht sprechen!" einfach abzubrechen oder sich bei Bedarf monatelang völlig zurückzuziehen. Echte Freunde und ehrlich mitfühlende Menschen erwarten dafür keine Entschuldigung oder Rechtfertigung.

 Der einfühlsame Umgang mit einem trauernden Tierhalter fällt besonders den Menschen schwer, die selbst noch nie das große Glück hatten, eine sehr innige Beziehung zu einem Tier zu leben oder sogar die wahrhaftige, bedingungslose Liebe von einem Tier zu erfahren. Man kann daher auch von Freunden und Familie nicht erwarten, daß sie sich richtig verhalten - zumal auch jeder Trauernde andere Bedürfnisse hat. Im Zweifelsfall sagen Sie einfach von sich aus oder vorsorglich, wie Sie behandelt werden möchten.

Auch Menschen, für die ein Haustier "nur" ein Tier ist oder es nicht gleichtwertig zu einem Menschen ansehen, können natürlich kein Verständnis und Gespür dafür haben, daß man beim Tod seines über alles geliebten tierischen Lebensgefährten und Seelenfreundes emotional völlig zusammenbricht und jahrelang leidet - manchmal sogar viel intensiver und länger als beim Tod eines menschlichen Angehörigen. Wer das nicht nachvollziehen kann, sollte es zumindest akzeptieren und auf Kommentare verzichten.

Für viele ältere, kranke oder alleinstehende Menschen hat ihr Tier im Herzen den Stellenwert eines Lebenspartners oder eigenen Kindes. Oft ist es der einzige echte Freund und Vertraute, eine wichtige emotionale Stütze oder sogar der einzige Grund zu leben. Und niemand hat das Recht sich anzumaßen, die (Leid)Gefühle und Entscheidungen eines anderen Menschen nach seinen eigenen Wertvorstellungen zu beurteilen!

Trotz stärkster Gefühle und Bindung darf aber niemals vergessen werden, das Tier als Tier wahrzunehmen, stets seine Bedürfnisse zu erfüllen und die individuelle Tier-Persönlichkeit im Ganzen anzunehmen, zu respektieren und in seiner Entwicklung zu fördern!

Verständnislose und unsensible Menschen, die einem nicht guttun, sollte man in der Abschiedszeit und nach dem Verlust unbedingt meiden und auf Vorwürfe und Diskussionen im eigenen Interesse lieber verzichten, weil sie nichts bringen und wertvolle Energie kosten, die man für sich selbst braucht. Bei Bedarf nach Austausch, Verstandenfühlen oder Information suchen Sie lieber den Kontakt zu einem einfühlsamen Therapeuten, Heiler, Seelsorger oder Leidensgenossen im Internet-Trauerforum für Tierhalter. Auch das Lesen entsprechender Bücher kann guttun.

Vielleicht ist auch dieser Infotext, der aus eigenen leidvollen Erfahrungen heraus entstanden ist, eine kleine Hilfe für manchen Hinterbliebenen. Einige Betroffene haben mir berichtet, daß sie diesen Text gerne als Zufluchtsort nutzen und hier verweilen, weil sie sich sonst nirgends wirklich ernstgenommen, geachtet und verstandenfühlen. Das freut mich natürlich!

Jeder Hinterbliebene hat das Recht und sogar die Pflicht sich selbst gegenüber, mit seinem Schmerz so umzugehen, wie es seinen Gefühlen und Bedürfnissen entspricht und bei Bedarf auch fachliche Hilfe bzw. eine zeitweise medikamentöse Begleitung in Anspruch zu nehmen. Und das haben andere Menschen zu respektieren.

Denken Sie bitte auch daran, daß die gfs. verbliebenen anderen Tiere Sie weiterhin brauchen und sie die Trennung von einem Artgenossen mit daraus resultierenden Veränderungen im Alltag und Sozialgefüge auch für sich verarbeiten müssen - obwohl Tiere sich stark am Menschen orientieren und die Umstellung viel leichter fallen würde, wenn sie nicht ihren leidenden Menschen so sehr fühlen würden und sich um ihn sorgen müßten. 

Sterben als Übergang in eine andere LEBENS-Ebene empfinden Tiere als etwas völlig Natürliches.

Der Aufenthalt in der freien Natur unter großen Bäumen kann in dieser schweren Zeit hilfreich sein und das geschwächte Energiefeld unterstützen, da von Bäumen eine große Ruhe und Stärke ausgeht. Wer möchte, kann mit den Baumseelen auch sprechen, sie um Hilfe bitten oder Baumessenzen einnehmen oder individuell passende Bach-Blüten-Essenzen von einem Heilpraktiker kinesiologisch austesten lassen.

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  Einige hilfreiche Bücher:

Ich empfehle, vor dem Kauf die Meinungen bei amazon.de zu lesen, weil nicht jedes Buch für jeden Trauernden geeignet ist. Welches Buch passend und hilfreich ist, hängt stark vom individuellen Weltbild und dem seelisch-geistig-spirituellen Entwicklungsstand ab. 

"Wenn Tiere ihren Körper verlassen" - Sterbebegleitung für Tiere, von Sabine Arndt/Petra Kriegel

 "Abschied vom geliebten Tier - ein Ratgeber für den Umgang mit Trauer" von Dr. Carmen Stäbler

"Ein Happy End für Haustiere" -  ein kleiner Ratgeber mit Tipps und Anregungen für einen natürlichen Energie-Wechsel, von Natascha Weber

"Wenn Wege sich trennen.." Verstorbenes Tier - Trauernder Mensch, von Fiona Unterasinger

"Tiere erzählen vom Tod" - Wie Tiere ihr Sterben erleben und den Weg ins Licht finden, von Penelope Smith 

"Der Verlust eines Hundes - und wie wir ihn überwinden", von Elli Radinger

Die Bücher "Katzenflüstern" bzw. "Hundeflüstern" von der bekannten Tierkommunikatorin Nicole Schöfmann enthalten ein informatives Kapitel zum Thema "Leben und Sterben"

Das Buch "Farb- und Musiktherapie für Tiere" von Rosina Sonnenschmidt enthält ein ausführliches Kapitel über die Sterbebegleitung bei Tieren mit Farbtherapie und Homöopathie sowie die Energetik im Sterbeprozeß (auch als wichtige Fachinfo für Tiertherapeuten) 

www.baumessenzen-ratgeber.com

www.hunderolli-tierorthopaedie.de

Die Liebe des Tieres ist für immer und ewig in unserer Seele gespeichert. Die Liebe bleibt!

 

Foto Kerze: Robert Betz  -  Foto Baum: Ramona Meißner, pfotenschatz.de